bpd Darmstadt Ingelheimer Gärten

bpd Darmstadt Ingelheimer Gärten, Entwurf Planquadrat Architekten, Darmstadt, Visualisierungen von LINK3D Freiburg

Das städtische Grundstück in Darmstadt schließt nördlich an das Technische Rathaus an und wurde bis vor einigen Jahren vom städtischen Entsorgungsbetrieb EAD genutzt. Für dieses Grundstück ist eine neue Wohnbebauung geplant, für den planquadrat den städtebaulichen Rahmenplan, den Bebauungsplan und die Hochbauprojekte entwickelte. Im ersten Bauabschnitt entstehen entlang der Kattreinstraße 2-geschossige Zeilenbauten mit Staffelgeschoss. Sie bekommen durch den Einsatz von Klinker- und Holzelementen ein lebendiges und plastisches Fassadenbild, das auf die umgebende zum Teil denkmalgeschützte Bebauung reagiert. Die Zeilenbauten bieten einen großen Wohnungsmix mit hochwertigen Wohnungen, die größtenteils durch das Gebäude gesteckt sind. In den weiteren Bauabschnitten entsteht Richtung Ingelheimer Garten eine aufgelockerte Bebauung aus quer zur Straße stehenden Zeilenbauten und Punkthäusern, die eine öffentliche Durchwegung durch das Gelände und viele differenzierte Grünflächen ermöglicht. (Quelle: Planquadrat)

Auf dem mehr als zweieinhalb Hektar großen Areal zwischen dem Stadtteil Bessungen und dem Verlagsviertel lies die BPD Immobilienentwicklunggesellschaft aus Frankfurt die alten EAD-Gebäude abreißen, um zehn Häuser mit rund 240 Eigentumswohnungen zu errichten. In einem ersten Bauabschnitt sollen nach Angaben von Niederlassungsleiter Ingo Schilling 46 Eigentumswohnungen bis Ende des Jahres 2020 bezugsfertig sein, die Gesamtfertigstellung ist bis Ende 2022 geplant. Die Planungen sehen geschwungene Wege vor, die durch das neue Wohngebiet führen werden. Auch Kinder sollen hier Möglichkeiten bekommen, herumzutollen und auf unterschiedlichen Spielgeräten herumzukraxeln. Sitzgelegenheiten aus Materialien der alten Bebauung sollen dem Ensemble einen besonderen Charme geben. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

Der Ingelheimer Garten ist eine kleine Grünanlage in Darmstadt. Die Grünanlage mit einem dreieckigen Grundriss wurde nach der Stadt Ingelheim am Rhein benannt. Der Ingelheimer Garten war einst der Garten des heute nicht mehr existierenden, im Jahr 1902 erbauten ehemaligen Offizierskasinos der Darmstädter Kavallerieregimenter. Zusammen mit der gegenüberliegenden ehemaligen Artilleriekaserne gehörten die Kasernen zu den ersten Militärbauten, die um 1900 – als das Militär verstärkt an den Stadtrand verlegt wurde – hier errichtet wurden. Nach einer vorübergehenden Nutzung als Abstellgelände, wurde der rund 0,5 Hektar große Park in den Jahren 1989 und 1990 wiederhergestellt. Der Ingelheimer Garten wurde am 5. Juli 1990 der Öffentlichkeit übergeben. Gestaltet wurde die Grünanlage von dem Frankfurter Büro Götte und Partner. In der Nordostecke der Grünanlage befindet sich ein spiralförmiger Brunnen mit einem künstlichen Bachlauf. Inmitten eines runden, meterhohen steinernen Blocks sprudelt eine künstliche Quelle, sie ergießt ihr Wasser in einen von der Mitte strahlenförmig nach außen gerichteten Kranz rechteckiger Rinnen, durch die das Wasser nach außen und über den Rand des Brunnenblocks in eine breite ringförmige Rinne hinabfließt. Von dort gelangt es dann durch ein Rinnenkreuz in einen äußeren Rinnenring und fließt endlich weiter als gebogener Wasserlauf neben dem Weg zum Kinderspielplatz in den Hintergrund des Gartens. Die Brunnenanlage ist eine Darstellung eines Flusslaufs von der Quelle über viele Verzweigungen bis zur Mündung. In der Südostecke befindet sich ein Kinderspielplatz. (Quelle: Wikipedia)

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